Schulsozialarbeit an Beruflichen Schulen im Ortenaukreis nimmt konkrete Form an

Landratsamt und kreiseigene Schulen verstärken ihre Zusammenarbeit.

 

Unsere Schulleiterin Rosalinde Hunn-Zimny unterschreibt die Kooperationsvereinbarungen mit Vertretern des LRA.
(links: Heiko Faller, Leiter des Jugendamtes und rechts: Bernhard Kohler, Leiter des Amtes für Schule und Kultur)

Pressemitteilung des LRA Ortenaukreis Pressestelle zu der Veranstaltung am 15. Februar 2019:

Offenburg, 20. Februar 2019 – Um die Schulsozialarbeit an den elf kreiseigenen Beruflichen Schulen des Ortenaukreises einzurichten und bestmöglich miteinander zu verzahnen, haben die Schulsozialarbeiter des Landratsamts und Vertreter der Bildungseinrichtungen eine gemeinsame Konzeption erarbeitet. Zur offiziellen Unterzeichnung der dazugehörigen Kooperationsvereinbarungen trafen sich kürzlich Vertreter des Schulträgers und des Jugendhilfeträgers mit den Schulleitern im Landratsamt. Auf Beschluss des Kultur- und Bildungsausschusses des Kreistags wird die Schulsozialarbeit an allen Beruflichen Schulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in der Trägerschaft des Ortenaukreises seit Herbst 2017 stufenweise eingeführt. Ab dem Schuljahr 2019/20 haben dann rund 13.000 Schüler Zugang zu diesem Unterstützungsangebot.

„Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein des Kinder- und Jugendhilfesystems des Ortenaukreis. Sie trägt den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung und hat sich gerade in den letzten Jahren als wirksames Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe erwiesen“, erläutert Sozialdezernent Georg Benz. Ziel sei es, soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle Problemlagen besser zu bewältigen, um den jungen Menschen letztlich einen erfolgreichen Schulabschluss und die Eingliederung in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Als gemeinsames Ziel sieht die Konzeption vor, junge Menschen in der eigenverantwortlichen Gestaltung ihrer schulischen und sozialen Bezüge zu unterstützen sowie ihre persönliche, soziale und berufliche Identität zu entwickeln. Die unterzeichneten, individuellen Kooperationsvereinbarungen für jeden Schulstandort berücksichtigen die spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort. So werden beispielsweise unterschiedliche Präventionsangebote zu Themen wie Mobbing, Sucht oder soziale Kompetenz ebenso angeboten, wie Unterstützungsangebote zur Entwicklung von persönlicher Lebenskompetenz und Module zur Berufsorientierung und für die Bewerbungsphase.

 

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